Angelina

Ich reiße die Tür zu meinem Zimmer auf, schmeiße den Schulrucksack in die Ecke und greife nach der Sporttasche.

„Hi, Angelina.“

Sie blickt mich aus dunklen Augen an, die Lider leicht gesenkt, die Lippen zu einem verführerischen Schmollmund aufgeworfen. Ihre Brüste springen mir aus dem engen Lederdress förmlich entgegen.

Sie lächelt.

Mein Gaumen wird trocken. Wie immer, wenn ich sie sehe.

„Mama“, rufe ich über die Schulter hinweg, „kannst du mir schnell mein Fußballshirt bügeln, es ist ganz zerknittert.“

„Aber nur, wenn du noch den Müll raus bringst, bevor du gehst.“

„Alles klar.“

Ich werfe die Tasche in den Flur und drehe den Schlüssel von innen zweimal herum.

„Ich hab maximal ne viertel Stunde Zeit“, murmele ich.

Angelina lächelt.

Ich ziehe mein Shirt aus, muss es ohnehin wechseln, gehe ihr einen Schritt entgegen und strecke behutsam die Hand aus. Mit dem Finger streiche ich über ihre wundervollen  Lippen, die süße Nase, die Wangen.

„Du bist so schön“, flüstere ich und spüre, wie meine Hose enger wird.

„Und du gehörst ganz allein mir, jetzt und hier.“ Wow, das reimt sich.

Angelina lächelt.

„Baby, schenk mir deinen Augenaufschlag, zeig mir deine Möpse, beweg deine Schenkel. Du willst mich? Ja, komm, gib’s mir!“

Im Nu habe ich meinen Schwanz aus der Hose befreit und gehe noch näher an sie heran. Ich presse meinen Mund auf ihren Mund, während meine Hand in meinem Schritt hin und her rubbelt. Sie könnte ja auch mal was tun, aber das wäre wohl zu viel verlangt.

Ich schließe die Augen und versinke in diesem Kuss. Meine Lippen verschmelzen mit ihren, meine Handbewegungen werden immer schneller. Ich bin gleich soweit.

„Markus“, donnert es an der Tür. „Markus, du musst los. Was machst du denn, kommst du endlich?“

„Ja, sofort, Mama, sofort.“

Fast gleichzeitig entlädt sich meine Lust auf Angelina, mein Samen rinnt an ihren Beinen herunter, meine Waden zittern, meine Lippen kleben an ihren.

„Markus, dein Shirt ist gebügelt und der Müll muss noch raus!“

„Grmpf.“

Verdammt noch mal!

Ich hänge fest!

Angelina lächelt.

Ihr Mund verzieht sich, als ich versuche, meine Lippen von ihren zu lösen. Meine feuchte Eichel klebt schmerzhaft an ihrem Bauchnabel.

Oh, Himmel! Ich habe das Gefühl, als ob sie mich verzehren will. Sie umschlingt mich – mit ihren Brüsten, ihren Beinen, ihrem Mund! Ich kralle mich an ihren Schultern fest. Panisch!

„Markus, was ist denn los?!“

„Mama, ich bin gleich soweit. Ich sortiere nur noch etwas Papier.“

Endlich kann ich mich lösen, reiße das Plakat vom Schrank, zerknülle das besudelte Papier zu einer handlichen Kugel und schließe den Reißverschluss meiner Hose.

 

Auf dem Weg zum Müllcontainer überlege ich, wo ich einen neuen Starschnitt von Angelina her bekomme. Klagend schauen mich ihre zerknitterten Augen an, als ich den Abfalleimer ausleere.

 

© Anastasia